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Auswertung der Umfrage zur Reformationsdekade/Reformationsjubiläum 2017

RSSPrint

Ergebnisse aus der Umfrage zum Reformationsjubiläum 2017 in der EKBO

Gefragt wurde (über die Supturen) ausschließlich nach den kirchengemeindlichen Veranstaltungen in der EKBO zum Reformationsjubiläum und zur Reformationsdekade. Die Bearbeitung des Fragebogens wurde von den ehrenamtlichen oder beruflichen Mitarbeiter*innen in den Kirchengemeinden ausgefüllt, die besonders aktiv in die Gestaltung des Reformationsjubiläums oder der Reformationsdekade eingebunden waren. Von ca. 600 Ansprechpartner*innen in den Gemeinden erhielten wir von 68 Personen eine Rückmeldung. Wir hätten uns  mehr Beteiligung gewünscht , jedoch sind die Tendenzen aussagekräftig.

Im Vergleich der Gemeindegrößen und Gemeindeglieder erhielten wir die meisten Rückmeldungen aus Kirchengemeinden mit 500 bis 4.000 Gemeindegliedern. Zu vermuten ist, dass der Rücklauf bei Klein- und Kleinstgemeinden schlechter war, weil dort weniger Ressourcen (Zeit, Personal)  zur Verfügung stehen, es keinen Reformationsbeauftragten gab oder wir diese schlicht nicht erreicht haben.

Bemerkenswert ist die Vielfalt der Arbeitsbereiche, in denen die an der Umfrage teilnehmenden Ansprechpartner*innen für das Reformationsjubiläum tätig waren.   

Mit 30 von 116 Rückmeldungen entspricht der Pfarrdienst nur einem Viertel derer, die in den Gemeinden die Fragebögen ausgefüllt haben. Ein Drittel der engagierten Verantwortlichen für die Reformationsfeierlichkeiten in den Gemeinden waren ehrenamtlich tätig. Dies entspricht dem Verhältnis in der Vorbereitung der einzelnen Veranstaltungen, jede dritte Veranstaltung wurde von Ehrenamtlichen vorbereitet.

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Thesen/Fragen zur Weiterarbeit:

Der Rücklauf aus den Kleinstgemeinden war gering. Spiegelt das ein geringeres Interesse oder fehlende Ressourcen für die Durchführung von Veranstaltungen oder das Ausfüllen von Fragebögen? Was folgt daraus?

Ehrenamtliches Engagement ist nach wie vor hoch, aber immer spontaner und selbstbestimmter.

Wie schaffen wir den Schritt von der Einsicht in die Grenzen unserer Ressourcen hin zu einer „Kultur des Weglassens“?

 

Letzte Änderung am: 09.10.2018