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© Bertram von Boxberg

RSSPrint

Donnerstag, den 25. Mai 2017, 16.00 Uhr

Bestattungsrituale der drei großen Weltreligionen

Podium mit anschließendem Werkstattgespräch

Welche Unterschiede gibt es in der Bestattungsritualen des Christentums, des Islam und des Judentums. Aufgrund welcher religiöser Gegebenheiten gibt es diese Unterschiede. Gibt es Dinge, die wir voneinander lernen können? Warum wird oft immer noch Religionszugehörigkeit getrennt bestattet? Hintergrund: Schon seit Jahren pflegt die ev. Zwölf-Apostel-Gemeinde freundschaftliche Beziehungen zu den benachbarten islamischen Gemeinden, seit langem wirkt sie aktiv in dem Projekt "Dialog der Religionsgemeinschaften" mit. Seit dem letzten Jahr ist es möglich, dass auf dem Neuen Zwölf-Apostel-Kirchhof Bestattungen nach muslimischem Ritus durchgeführt werden.

Ort: Kapelle Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof, Kolonnenstraße 24-25, 10829 Berlin - Schöneberg. S-1 Julius-Leber-Brücke

Teilnehmer des Podiums: Olaf Hansen (Pfarrer Königin-Luise Gemeinde), Isikali Karayel (moslimischer Bestatter) Chasan Jalda Rebling (für die jüdische Religionsgemeinschaft) Abdurrahim Gülec (Semerkand Glaubens- und Kulturzentrum e.V., Netzwerk der Religionen), Moderation: Bertram von Boxberg

© Bertram von Boxberg

Freitag, den 26. Mai 2017, 17.00 Uhr

Grabstein oder Grüne Wiese

Wandel in der Bestattungskultur vor dem Hintergrund christlicher Tradition Podium mit anschließendem Werkstatt-Gespräch

Die Bestattungskultur ist im Wandel: anonyme Beisetzungen und Friedwälder werden immer stärker nachgefragt. Viele Menschen möchten nach dem Tod keine Spuren hinterlassen. Warum ist das so? Welche christlichen Wurzeln hat die Tradition den Verstorbenen einen Gedenkort und einen Gedenkstein mit Namensnennung zu geben? Wodurch kann die Bestattungskultur auf unseren Kirchhöfen befördert werden.

Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Kirchtentagsbesucher, aber auch an Vertreter von Gemeinden, die Kirchhöfe betreiben.

Ort: Kapelle alter Zwölf-Apostel-Kirchhof, Kolonnenstraße 24-25, 10829 Berlin - Schöneberg. S-1 Julius-Leber-Brücke

Teilnehmer*innen des Podiums: Susanne Jung, (Bestatterin, Funeral Ladies) , Pfarrer Olaf Hansen (Königin-Luise Gemeinde) Thomas Höhne (Kirchhofsverwalter Luisenkirchhof) , Stephan Hadraschek (Otto Berg Bestattungen), Moderation: Bertram von Boxberg

© Bertram von Boxberg

Samstag, der 27. Mai 2017, 15.00 Uhr

Der Alte St.-Matthäus-Kirchhof - eine Verbindung von Tradition mit zweitgemäßer Bestattungskultur

Kulturhistorische Führung mit Sibylle Nägele und Joy Markert

Der Alte St. Matthäus Kirchhof ist einer der kulturhistorisch bedeutendsten Friedhöfe Berlins. Viele bedeutende Persönlichkeiten ruhen hier, die bekanntesten sind sicher die Brüder Grimm. Der Kirchhof mit seinem Cafè finovo ist einer der lebendigsten Friedhöfe Berlins. Seit Jahren veranstaltet der Förderverein EFEU e.V. hier ein interessantes Kulturprogramm. Mitte der 90-er Jahre des 20. Jahrhunderts hat sich die Bestattungskultur auf dem Friedhof verändert: Es war die Zeit, in der in Schöneberg viele Menschen an Aids verstarben. Freunde dieser Verstorbenen schlossen sich zusammen, auch um würdige Bestattungs- und Erinnerungsformen zu finden. Die Kirchen unterstützen diese Vorhaben. Der Verein Denkmal Posithiv entstand. So ist ein Gang über diesen Kirchhof eine Zeitreise von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zu den Herausforderungen der Jetzt-Zeit. Sibylle Nägele und Joy Markert sind profunde Kenner der Kulturgeschichte Schönebergs und Tiergartens. Ihre fachkundigen Führungen erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit.

Ort: Alter St.-Matthäus-Kirchhof, Großgörschenstraße 12-14. 10829 Berlin-Schöneberg, S1 Yorkstraße - Ausgang Großgörschenstraße

© Bertram von Boxberg

Letzte Änderung am: 21.06.2017