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#SmartChurch – Kontinent Internet ohne Kirche?

Allgemein zur Veranstaltung:

Die dramatischen Veränderungen der Welt im digitalen Bereich sind in der Kirche noch immer nicht selbstverständlich. Doch die digitale Revolution macht auch vor Kirchentüren keinen Halt. Ist von einer kirchlichen Digitalisierung vielleicht sogar ein grundsätzlicher Wandel kirchlicher Arbeit zu erhoffen? Konstruktive Perspektiven auf Kirche und den digitalen Wandel – von der Theologin bis zum Digitalpraktiker – wurden in einer Podiumsdiskussion miteinander ins Gespräch gebracht.

Die Podiumsdiskussion widmete sich folgenden Fragen:

  • Welche Bereiche kirchlicher Arbeit und gemeindlichen Lebens sind von der Digitalisierung betroffen?
  • Wo besteht Nachholbedarf und wo kann in Ruhe ausprobiert werden?
  • Welche Erfahrungen werden mit internetbasierten Angeboten im kirchlichen Bereich gemacht?
  • Welche Aufgaben erwartet Kirche in der digitalen Welt? Funktioniert „Gemeinde online“?
  • Welchen sozialen und theologischen Fragen müssen sich Gemeinden, Vereine und Initiativen stellen?
  • Wo liegen die Grenzen des Wandels innerhalb kirchlicher Institutionen? Was sollte bewahrt bleiben?

In der Veranstaltung wurde das Publikum digital über Twitter mitbeteiligt, analog über Facebook-Daumen, mit denen jeder im Publikum seine Meinung bei konkreten Fragestellungen kundtun konnte. Insgesamt hat die Veranstaltung Lust darauf gemacht, die Digitalisierung zu nutzen, um in kirchlicher Arbeit neue Wege zu beschreiten.

Ergebnisse:

Thesen:

1. Dort, wo Freiraum und Unterstützung vorhanden sind, entsteht Innovatives – zu oft stehen Strukturen und Haltungen im Weg.

2. „Smarte Kirche“ sein heißt, Kirche als Netzwerk zu denken, flexibles Ausprobieren ermöglichen, Kontrollverlust zulassen.

3. Kirche muss dort mit Menschen in Kontakt kommen, wo sie sind, im Netz, in Kirchengebäuden in Stadt und Land.

4. Es gibt bereits einen reichhaltigen Erfahrungsschatz – es fehlt noch immer an Vernetzungsmöglichkeiten, besonders über Landeskirchengrenzen hinweg.

5. Digitalisierung braucht besonders personell Spezialist*innen auf diesem Gebiet.

6. Digitalisierung braucht eine ethisch-theologische Reflektion.

Letzte Änderung am: 19.10.2017