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„Baustelle sucht Baumeister*innen“ – Du zeigst wie Kirche schon heute gelingt

Allgemein zur Veranstaltung:

In der am Freitag-Nachmittag vorangegangenen Veranstaltung „Ist das noch Kirche oder kann das weg“ entschied sich das Publikum u.a. für „Zukunftssteine“, aus der die Zukunftskirche gebaut wurde. Ein einführendes Podiumsgespräch fasste die Eindrücke der Veranstaltung zuvor zusammen und fragte nach einer Einordnung des Gesehenen in bereits vorhandene, zukunftsfähige Strukturen. Währenddessen wurden die vom Publikum für die Zukunft vorgesehenen Begriffe sortiert und nach Schwerpunkten ausgewertet. Fünf Themenfeldern kristallisierten sich heraus: Kirche mit Mission, Verkündigung, Gemeindearbeit, Mitarbeiter*innen, Kirche und Gesellschaft.

Aufgabe des Publikums war es, in Murmelgruppen praktische Ideen und Aktivitäten aus dem eigenen Erfahrungsbereich zu erörtern und sich dann auf die überzeugendsten zu einigen und diese auf vorbereiteten „Ideen-Papers“ zu notieren und jeweils einem Themenfeld zuzuordnen. Während der Veranstaltung kam es durch die Anwält*innen des Publikums zu einem ersten Überblick.

Ergebnisse der Veranstaltung

Nach der Auswertung zeigte sich, dass viele der genannten Projekte bereits bekannt und gängige Praxis sind. Ein absolut neues, überzeugendes und innovatives Projekt konnte nicht identifiziert werden. In der Auswertung zeigt sich aber, dass ähnliche Bedürfnisse in den Kirchengemeinden auch zu ähnlichen Ideen und Projekten führen, mit mehr oder weniger guter Umsetzung. Die zusammengefassten Projektideen fassen aus allen ähnlichen Vorschlägen das Beste zusammen.

Projektideen (zusammengefasst)

  • anlassbezogener, zentraler Jugendgottesdienst, vorbereitet von verschiedenen Arbeitsbereichen der KG und im KK (Konfis, Schulen, Senior*innen, Frauen …) unter Leitung eines Koordinierungsteams
  • Gottesdienst-Projekt, Einladung zu drei Treffen, beim ersten steht das Kennenlernen im Vordergrund (z.B.: Speed-Dating), beim zweiten Treffen einigt man sich auf die Gestaltung, Text- und Liedauswahl, beim dritten Treffen wird der Gottesdienst gemeinsam gefeiert
  • Gottesdienste, die ohne Pfarrer auskommen (müssen), die sich zum Beispiel um nur ein Lied drehen oder ein Bild …
  • Fahrrad-Pilger-Begegnungstag für KG in der Region, gemeindeübergreifend mit Andachten, Picknick und/oder abendlichem Grillfest
  • Offene Form des gemeinsamen Singens und Musizierens, alle einladend, alle können mitmachen, neues Liedgut vermittelnd
  • Regionales Kirchen-Camp: Ähnlich einer Zeltkirche/Zeltstadt wird ein provisorisches Lager zum „Ort“, wo Kirche für alle Generationen gestaltet und erlebt werden kann.
  • Konfirmand*innen-Praktikum, ein Tableau von Wahlangeboten wird zu Beginn des ersten Jahres erarbeitet, in dem die Konfis „Menschen“ in der Gemeinde mitarbeiten können und so Glaubens- und Gemeindepraxis kennenlernen.
  • Willkommen-Brötchentüte für Neuzugereiste/Neuankömmlinge in der Gemeinde, sehr unaufdringlich vor der Tür abgelegt, mit Kontaktmöglichkeit
  • „Predigt für den Pfarrer“: wöchentlich wird ein Film-Beitrag (Handy-Kamera) für die Homepage erstellt, in dem Menschen der Gemeinde etwas Interessantes berichten
  • Projekt Altenpflege, klassische Besuchsdienstarbeit
  • "KIEZ"-Kooperation, in Zusammenarbeit von Kirche, Schule, Diakonie und anderen Partner*innen wird Bildungsarbeit im Kinder- und Jugendbereich erfolgreich
  • Aus Kleider- und anderen Spenden kann ein Secondhand-Laden oder eine Kleiderkammer für Bedürftige aufgebaut werden.
  • Ein dauerhaft geöffnetes Kirchen(Gemeinde)-Café mit Bibliothek und/oder Büchertauschregal entsteht.

Letzte Änderung am: 19.10.2017